Vertragskündigung partnervermittlung

Grosse Liebe gefunden - was tun mit dem Abo der Online-Partnerbörse?

AG München, Urteil vom Der Beklagte hatte bei der Partnersuche die Dienste einer Internetplattform in Anspruch genommen und mit der Betreiberin einen Vertrag mit einer Laufzeit von 3 Monaten geschlossen.

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In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB der Klägerin war geregelt, dass die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft, die der Beklagte gewählt hatte, sich um weitere sechs Monate verlängern vertragskündigung partnervermittlung, wenn er den Vertrag nicht vier Wochen vor Ablauf der 3 Monate vertragskündigung partnervermittlung.

Der Beklagte hatte diese Frist nicht eingehalten, sondern erst kurz vor dem Ende der 3 Monate gekündigt, so dass die automatische Vertragsverlängerung eingetreten war.

Da ein Erwerb der Premium-Mitgliedschaft ohne vorherige Erklärung des Einverständnisses mit den AGB vertragskündigung partnervermittlung Klägerin technisch ausgeschlossen war, waren diese wirksam Bestandteil des Dienstvertrages zwischen den Parteien geworden und daher anwendbar.

Erst nach fristgerechter Kündigung des 6-Monatspakets hatte der Vertrag geendet.

Auch wenn die Fristen und Bedingungen einer Kündigung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei jeder Kontaktbörse, ob nun online Partnervermittlung oder online Singlebörse, nachzulesen sind, macht sich so mancher nicht die Mühe und erlebt mitunter eine unerwartete Überraschung, wenn der Vertrag mit einer Kontaktbörse gekündigt werden soll. Vertrag ist Vertrag.

Ein Kündigungsrecht nach dieser Norm hätte vertragskündigung partnervermittlung Pflicht der Vertragskündigung partnervermittlung zur Leistung von "Diensten höherer Art" vorausgesetzt, die "auf Grund besonderen Vertrauens übertragen zu werden pflegen".

Dass solche Dienste höherer Art jedenfalls bei einer klassischen Partnervermittlung vorliegen, hatte der BGH in vertragskündigung partnervermittlung Vergangenheit bereits entschieden.

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Zum einen fehle es an einem besonderen persönlichen Vertrauensverhältnis zwischen dem Kunden und seinem Vertragspartner, zum anderen an jedweden persönlichen Vertragskündigung partnervermittlung zwischen ihnen. Der Kunde erhalte keinerlei persönliche Beratung durch natürliche Personen, sondern vertragskündigung partnervermittlung die Mitarbeiter der Onlineplattform gar nicht.

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Diese erbringe ihre Leistung allein auf der Grundlage mathematischer Algorithmen im Rahmen von vollautomatisierten Vertragskündigung partnervermittlung. Daran vertragskündigung partnervermittlung auch die Eigenwerbung der Klägerin als "Partnerschaftsvermittlung" nichts. Der Aufbau der Onlineplattform lasse auch für einen Laien keinen Zweifel daran, dass die Partnervorschläge computergesteuert und nicht durch menschliche Berater erstellt würden.

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Daher musste der Beklagte mangels wirksamer Kündigung die eingeklagten Beiträge für die sechsmonatige Vertragsverlängerung zahlen.

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